Ausstellung im Alten Wasserturm Weinheim zeigt Kunst mit Vileda-Tüchern

Dass das Vileda-Tuch universal einsetzbar ist, hat es spätestens jetzt bewiesen: Die Werke der Künstler reichen vom einbetonierten Vileda-Tuch über Popart-Inszenierungen im Stil von Andy Warhol bis hin zum „Viledada", bei dem auf die abstrakten Formen des Dadaismus angespielt wird. Das Putztuch spielt plötzlich eine entscheidende Rolle bei der ersten Mondlandung, als Grabtuch von Turin oder an der Seite von Fidel Castro, der sich so als „Commandante putzig" präsentiert. Die Palette an Bezügen zu Personen, Szenerien oder Stilrichtungen, die der aufmerksame Beobachter herstellen kann, ist sehr groß.
Dabei stellte sich der Initiatorin der Ausstellung im Vorfeld ein entscheidendes Problem: Im Einzelhandel waren keine klassischen Vileda-Putztücher mehr zu kaufen, sondern nur Vileda-Tücher der neuesten Generation. Diese waren wegen ihrer Pick-up-Poren für die Zwecke der künstlerischen Verwertung nur bedingt geeignet. Doch hier half die Vileda GmbH schnell und unkompliziert aus, lieferte die klassischen rot-weißen Tücher und rettete damit die Ausstellung.
Mit dem Ausstellungstitel „Danke, es geht uns glänzend!" spielt Katrin Bergmann mit einem Augenzwinkern auf die Medienberichterstattung über die weltweite Wirtschaftskrise an und verbreitet damit ein wenig Optimismus. Die Ausstellung war ursprünglich für das Museum für verwandte Kunst in Köln konzipiert und dort auch gezeigt worden. Nun ist sie in den Räumen des Alten Wasserturms in Weinheim bis zum 31. Januar zu sehen. Die Öffnungszeiten sind mittwochs und samstags von 15 bis 19 Uhr und sonntags von 10 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.
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